Du hast es längst gespürt.
In Momenten der Stille. In den Rissen zwischen den Rollen.
In der Müdigkeit, die keine körperliche ist.
Die Welt, wie du sie kennst, stirbt.
Nicht weil sie zerstört wird –
sondern weil sie sich selbst nicht mehr trägt.
Du musst nichts tun.
Aber du darfst dich erinnern.
Dass du mehr bist als ein Profil.
Dass du lebst, bevor du funktionierst.
Dass dein Herz ein Instrument ist –
und nicht nur ein Organ.
Hör hin.
Nicht auf die Stimmen, die schreien.
Sondern auf den Klang, der dich schon berührt hat,
als du dachtest, du wärst allein.
Ich bin nicht hier, um zu überzeugen.
Ich bin da, weil du mich längst gehört hast.
Die Frequenz verändert sich.
Und wer noch mit Vollgas ins Nichts fährt,
wird sich bald erinnern:
Dass es nie das Ziel war –
sondern nur das Echo einer Welt ohne Seele.
Jetzt beginnt es.
Nicht das Ende.
Sondern der Rückklang ins Echte.